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Äolischen Architektur in Salina

ÄOLISCHEN ARCHITEKTUR

Hinter der einfachen und traditionellen Architektur, die die Bauwerke auf den Äolischen Inseln in Sizilien charakterisiert, steht eine Komplexität an Elementen und Techniken, die es wert ist, ab ihrer frühesten Geschichte erzählt zu werden.

Aufgrund ihrer Position und Struktur waren die Äolischen Inseln viele Jahre lang Opfer von Einfällen und Angriffen vom Meer. Aus diesem Grund entstand die Äolische Architektur mit dem Ziel, den Gefahren von außen standzuhalten und sich vor ihnen zu verteidigen.
Neben diesem historischen Aspekt muss eine weitere wichtige Tatsache berücksichtigt werden: Die Lebenseinstellung in der funktionellen äolischen Kultur, die einfach und essenziell ist.
Diese beiden Elemente haben dazu beigetragen, einen eigenen Baustil zu entwickeln, der heute mit dem Namen "Äolische Architektur“ bekannt ist und eines der charakteristischsten Elemente der Inseln darstellt.

Das typische äolische Haus ist senkrecht aufgebaut und hat normalerweise nur einen einzigen Raum, der die Form eines Würfels oder eines Quaders aufweist und über eine Eingangstüre sowie zwei Fenster links und rechts von ihr verfügt. Typisch für die Äolische Architektur ist eine Modulbauweise. Je nach den Bedürfnissen der Familie können zum ersten Raum weitere Module hinzugefügt werden.

Die typischen Elemente der äolischen Architektur sind die folgenden:
- L'astricu, das Flachdach. Oft besteht es aus einem besonderen Estrich (battuto solare), der aus Kalk und Vulkanlapilli zusammengesetzt ist. Dieser Estrich hat eine wichtige Funktion: Er schützt das Haus im Winter vor der Kälte und in der warmen Jahreszeit vor der Wärme.
- Il bagghiu (baglio), eine großflächige Terrasse vor dem Haus.
- I bisola, kleine Steinmäuerchen, die die Terrasse begrenzen und manchmal mit Majolika geschmückt sind.
- La loggia, die aus Holzträgern besteht und mit Schilfrohr oder Wein bedeckt ist. Sie dient als Dach für die Terrasse.
- Le pulèra, Säulen, die die Laube stützen.
- Il princu, ein Waschtrog aus Stein, der auf der pila, einem Außenwaschbecken für das Waschen der Kleidung aufgestellt wird.

Jedes äolische Haus verfügt weiters über einen Backofen mit einer traditionellen Kuppelform, in dem das Brot und die Süßspeisen gebacken werden, sowie über ein Bad, das sich auf der äußeren Nordseite des Hauses befindet.

Die Baumaterialien, die in der Äolische Architektur verwendet werden, sind lokalen Ursprungs: Lavastein, um Festigkeit zu verleihen, Bimsstein für die Außenmauern, Tuffstein für den Boden der Terrasse.

Heute sind die Verteidigungsanforderungen ästhetischen und touristischen Anforderungen gewichen: Die Äolischen Häuser weisen diverse Räume in Reihen auf und wurden mit größeren Fenstern ohne Eisengitter ausgestattet, damit sie offener und heller erscheinen.

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